DATEV, lexoffice, sevDesk — Funktionen im Überblick
Die Top-Programme in Deutschland im direkten Vergleich. Was können sie wirklich und wo liegen die Unterschiede?
Welche Software passt zu dir?
Die Auswahl an Buchhaltungssoftware ist groß. DATEV, lexoffice und sevDesk sind drei der beliebtesten Lösungen im deutschsprachigen Raum. Aber welche ist wirklich die beste für dein Unternehmen? Das hängt stark von deinen spezifischen Anforderungen ab.
Wir zeigen dir in diesem Überblick die wichtigsten Funktionen, Unterschiede und Besonderheiten der drei Systeme. So kannst du eine informierte Entscheidung treffen, ohne dich stundenlang durch Datenblätter kämpfen zu müssen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- DATEV: Klassiker mit umfassendem Funktionsumfang
- lexoffice: Modern und benutzerfreundlich
- sevDesk: Flexibel und skalierbar für Wachstum
DATEV: Die etablierte Lösung für Profis
DATEV ist der Klassiker unter den deutschen Buchhaltungslösungen. Das Unternehmen hat sich seit 1966 als Marktführer etabliert und wird von vielen Steuerberatern und Buchhaltern als Standard-Lösung genutzt.
Die Stärke von DATEV liegt in der umfassenden Funktionalität. Du erhältst hier nicht nur eine Buchhaltungssoftware, sondern ein komplettes Ökosystem mit Integrationsmöglichkeiten zu deinem Steuerberater. Das ist besonders wertvoll, wenn du regelmäßig mit einem Steuerprofi zusammenarbeitest.
Allerdings hat das seinen Preis — sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Komplexität. DATEV ist nicht unbedingt etwas für Anfänger. Du brauchst hier etwas Geduld und Bereitschaft, dich einzuarbeiten.
lexoffice: Nutzerfreundlichkeit trifft Funktionalität
lexoffice ist das Gegenteil von kompliziert. Die Software wurde mit dem Gedanken entwickelt, dass nicht jeder eine Buchhaltungsausbildung hat. Die Bedienung ist intuitiv, die Lernkurve flach.
Das Unternehmen hinter lexoffice ist Lexware, ein Name mit Tradition in der deutschsprachigen Softwarewelt. Die Cloud-basierte Lösung ist modern und du kannst von überall darauf zugreifen — perfekt für Mobile Work oder wenn du mehrere Büros betreibst.
Die Integration mit anderen Tools funktioniert gut. Besonders für Freiberufler und kleine Unternehmen ist lexoffice eine solide Wahl. Der Support ist deutsch und erreichbar, was nicht unterschätzt werden sollte.
Die Kernfunktionen im Vergleich
| Feature | DATEV | lexoffice | sevDesk |
|---|---|---|---|
| Rechnungsstellung | Vollständig | Vollständig | Vollständig |
| Bestandsverwaltung | Erweitert | Basis | Erweitert |
| Steuerberater-Integration | Umfassend | Begrenzt | Begrenzt |
| Automatisierung | Erweitert | Basis | Erweitert |
| Cloud-Zugriff | Teilweise | Vollständig | Vollständig |
| Benutzerfreundlichkeit | Mittel | Hoch | Hoch |
sevDesk: Die flexible Alternative für Wachstum
sevDesk ist die jüngste der drei Lösungen, aber sie hat sich schnell als ernstzunehmende Alternative etabliert. Die Software ist modular aufgebaut, was bedeutet: Du zahlst nur für die Features, die du wirklich brauchst.
Das macht sevDesk besonders attraktiv für schnell wachsende Unternehmen. Du startest mit einer schlanken Lösung und erweiterst sie, wenn dein Business wächst. Das System ist sehr flexibel und die Bedienung ist zeitgemäß — sevDesk wurde von Anfang an als Cloud-Software konzipiert.
Ein großer Vorteil: sevDesk integriert sich hervorragend mit anderen Tools. Ob CRM, Projektmanagement oder Marketing-Automation — die Verbindungen sind meist schon vorbereitet.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Skalierbarkeit
Wird dein Unternehmen wachsen? Dann sollte die Software mitwachsen können. sevDesk und lexoffice sind hier flexibler als DATEV.
Zusammenarbeit
Arbeitet dein Team remote oder im Büro? Cloud-Lösungen wie lexoffice und sevDesk ermöglichen bessere Zusammenarbeit als Desktop-Software.
Integration
DATEV glänzt bei der Integration mit Steuerberatern. Wenn das dein Schwerpunkt ist, ist DATEV erste Wahl.
Lernkurve
Wie viel Zeit hast du für die Einarbeitung? lexoffice und sevDesk sind einsteigerfreundlicher als DATEV.
Sicherheit & Compliance
Alle drei Lösungen erfüllen deutsche Anforderungen. DATEV hat hier den längsten Track Record und das tiefste Vertrauen.
Preis-Leistung
Alle Optionen haben unterschiedliche Preismodelle. Vergleiche genau, was du brauchst, bevor du entscheidest.
“Die beste Buchhaltungssoftware ist die, die du tatsächlich nutzt. Das klingt simpel, ist aber entscheidend. Eine komplexe Lösung, die du nicht verstehst, ist teuer Spielerei. Eine einfache Lösung, die alle Features hat, die du brauchst, ist Effizienz pur.”
— Erfahrung von tausenden deutschen Unternehmern
Für wen ist welche Lösung richtig?
DATEV ist die richtige Wahl, wenn:
- Du regelmäßig mit deinem Steuerberater arbeitest
- Du ein komplexes Unternehmen mit vielen Prozessen hast
- Du maximale Funktionalität brauchst
- Dein Team mit Buchhaltung vertraut ist
lexoffice ist die richtige Wahl, wenn:
- Du eine einsteigerfreundliche Lösung brauchst
- Du von überall auf deine Daten zugreifen möchtest
- Du ein kleines bis mittleres Unternehmen leitest
- Dir Benutzerfreundlichkeit wichtiger ist als maximale Features
sevDesk ist die richtige Wahl, wenn:
- Du schnell wachsen möchtest und Flexibilität brauchst
- Du andere Tools integrieren möchtest (CRM, Projektmanagement)
- Dir ein modernes Interface wichtig ist
- Du nur für Features zahlst, die du wirklich nutzt
Das Fazit
Es gibt keine universelle beste Buchhaltungssoftware. Die richtige Wahl hängt von deinen spezifischen Anforderungen ab. DATEV ist der bewährte Klassiker mit umfassenden Funktionen. lexoffice überzeugt mit Benutzerfreundlichkeit und Cloud-Flexibilität. sevDesk bietet die beste Skalierbarkeit und Integration mit anderen Tools.
Der beste Weg: Teste alle drei Systeme. Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testphasen an. So findest du heraus, welche Software zu deinem Arbeitsalltag passt und nicht gegen dich arbeitet.
Denk dran: Die Software, die du tatsächlich nutzt, ist immer besser als die, die theoretisch am meisten kann, aber zu kompliziert ist. Also nimm dir Zeit für die Entscheidung — es lohnt sich.
Hinweis
Dieser Überblick bietet informative und allgemeine Informationen zu Buchhaltungssoftware-Optionen. Er stellt keine individuelle Empfehlung dar und ersetzt nicht die Beratung durch einen Steuerberater oder Buchhalter. Deine spezifische Situation, Branche und Anforderungen sind einzigartig. Bitte konsultiere einen Fachmann, bevor du eine Entscheidung für ein Buchhaltungssystem triffst. Die Angaben basieren auf dem Stand Februar 2026 und können sich ändern.